Haare zuhause Blondieren: Kühles Aschblond mit Poly Palette


Wie ihr vielleicht schon in meinem "Friseur Fail" Post (klick!) gesehen habt, wurde mir mein Ansatz vor etwa einem Monat beim Friseur gelb-orange gefärbt. Nach dem ersten Schock habe ich mich dazu entschieden, meinen Haaren ersteinmal eine Pause zu gönnen. Während der letzten Woche habe ich oft überlegt, wie es mit meiner Farbe jetzt weitergeht. Der falsch gefärbte Ansatz ist leider nicht verblasst, ich konnte es nur mit etwas Silbershampoo "weniger schlimm" aussehen lassen.

Nochmal zum Friseur gehen? Nochmal so viel Geld bezahlen? Und nochmal enttäuscht werden? 
Das kam auf jeden Fall nicht in Frage.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, es zuhause selbst in die Hand zu nehmen. Das ist zumindest die kostengünstigste Variante und wenn es schief gehen sollte, wäre ich somit auch weniger enttäuscht. Und noch viel schlimmer aussehen als vorher ist sowieso kaum möglich gewesen :D

Nachdem ich mir ein paar Tipps von einer Bekannten eingeholt habe, die sich ihre Haare immer zuhause selbst blondiert (und übrigens super aussieht), bin ich in dem DM gegangen und habe mir die Poly Palette in der Farbe 220 (hier) gekauft. Ein frostiges Silberblond mit Anti-Gelbstich-Effekt, also genau das, was ich gebraucht habe.

Mein Hauptgrund mir die Haare noch einmal zu färben war, dass ich die gelben Flecken rausbekommen wollte. Ich hatte nicht vor, meine Haare heller zu färben - ich wollte einfach nur eine einheitliche Farbe auf meinem Kopf haben.

Vorher

Wenn ihr genau sehen wollt, wie meine Haare nach dem Friseurbesuch aussahen, dann lest euch noch einmal den Blogpost dazu durch. Auf diesem Foto hier erkennt man die fleckigen Haare nicht so gut, allerdings sah es auf dem Hinterkopf auch nicht ganz so schlimm aus als in den vorderen Strähnen. Am Schlimmsten war natürlich der Ansatz. Dort waren die Haare abwechselnd weiß, gelb und orange.

Die Vorbereitung



Ich war mir bereits vor dem Färben sicher, dass das Ergebnis nicht zu 100% meine Flecken abdecken wird. Ich wollte aber hautsächlich, dass sie weniger zu sehen sind.


Also habe ich mich an die Arbeit gemacht und den Inhalt der Verpackung genauer unter die Lupe genommen. Enthalten sind eine Anleitung, ein Paar Handschuhe, zwei Komponenten für die Farbe, sowie ein Conditioner.



Die Anwendung

Zuerst muss man die Farbkomponenten in dem Fläschen miteinander mischen. Danach kann man eigentlich sofort mit dem Färben loslegen. Ich habe zu Beginn die Farbe allerdings nur auf einer Strähne verteilt und diese einwirken lassen, um anschließend zu überprüfen, ob die Haare nicht abbrechen oder sogar ausfallen. Das würde ich auch jedem empfehlen, denn es kann ebenfalls passieren, dass ihr allergisch reagiert und die Kopfhaut anfängt zu brennen.

Hier erkennt man den gelblichen Ansatz etwas besser.

Nachdem die Strähne nach der Einwirkzeit gut reagiert hat, habe ich die ganze Farbtube auf meinem kompletten Haar verteilt. Es ist wichtig, gründlich zu arbeiten: Von den Ansätzen bis zu den Spitzel sollte alles bedeckt sein. Zum Schluss am Besten mit der restlichen Farbe nochmal durch die ganzen Haare gehen.
Für meine kurzen Haare hat eine Packung knapp gereicht. Besser wären 2 gewesen, aber es hat auch so funktioniert. Es kommt aber natürlich auch auf die Dicke und die Menge an Haaren an.



Das Ergebnis

Ich hatte zum Glück keine Probleme mit der Farbe. Einige Strähnen sind mir ausgefallen, womit ich aber auch gerechnet habe. Im Großen und Ganzen ist aber nichts Schlimmes passiert.
Das Ergebnis sieht nun so aus:

Nachher

Direkter Vergleich

An sich hat sich an der Farbe nicht viel geändert: Sie sind ein wenig kühler geworden, vielleicht auch einen Ticken heller. Der gelbe "Balken" am Ansatz ist nicht ganz verschwunden, aber er ist etwas weniger sichtbar. Ich bin mit dem Ergebnis also sehr zufrieden. Ob ich jetzt immer bei der Farbe bleibe und mir die Haare zuhause alleine färben werde, weiß ich aber noch nicht ganz sicher. Es ist auf jeden Fall deutlich günstiger und geht auch viel schneller!

Färbt ihr euch die Haare alleine, beim Friseur oder gar nicht?

Liebe Grüße,

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