Halbzeit! Die ersten 3 Monate mit Invisalign


Vielleicht könnt ihr euch an meinen Info-Blogpost zum Thema "Zahnspange mit 23" erinnern (den ihr übrigens hier findet) - inzwischen habe ich die Hälfte der Behandlung mit Invisalign hinter mir und möchte euch heute aus diesem Grund ein Update geben. Alle allgemeine Fragen und Infos zu dem Thema findet ihr im ersten Blogpost.

Heute geht es darum, wie es mir in den ersten 3 Monaten ergangen ist und was sich bis jetzt geändert hat. Solltet ihr nach dem Durchlesen des Posts noch Fragen haben, könnt ihr sie mir sehr gerne in den Kommentaren stellen.

Ich starte mit der wohl spannendsten Frage von allen: Wie haben sich die Zähne verbessert?


Ich sehe schon einen großen Unterschied, auch wenn es noch nicht perfekt ist (was es nach der Häfte der Behandlung ja auch noch nicht sein soll). Bisher bin ich sehr zufrieden mit der Veränderung und auch zuversichtlich, dass es so positiv weitergeht. 
Die beiden Schneidezähne sind jetzt auf einer Höhe. Der rechte steht lediglich noch etwas weiter nach vorne ab, er muss also nur noch "nach hinten gedrückt" werden.


Was ich auch oft gefragt werde, ist ob die Behandlung schmerzhaft ist.
Es kommt ganz auf die Schiene und natürlich das eigene Schmerzemfpinden an. Ich würde sagen, dass ich nicht ganz so empflindlich bin, was Schmerzen angeht. Trotzdem hatte ich in den letzten Monaten auch mal meine Schwierigkeiten. 
Der Anfang ist natürlich gewöhnungsbedürftig und man empfindet das dauerhafte Druckgefühl auf den Zähnen als sehr fremd. Bei mir verging das Gefühl nach etwa 5 Tagen. Danach hatte ich auch beim Wechsel der Schienen überhaupt keine Probleme - klar sitzt die Schiene zu Beginn deutlich fester als die Vorherige, aber das legt sich sehr schnell wieder.
Nur bei der 7. Schiene hatte ich leider eine ganze Weile starke Schmerzen und das Druckgefühl ließ kaum mehr nach. Keine Ahnung, woran das lag, vielleicht war mit genau dieser Schiene die Größe Bewegung in den Zähnen geplant. Jedenfalls tat mein Kiefer mir immer weh, aber ganz besonders dann, wenn ich die Schiene auszog - es kam mir so vor, als würden die Zähne mit rausfallen. Auch beim Essen hatte ich starke Schmerzen. Das Ganze hielt etwa 1 Woche an, danach hat es sich wieder beruhigt.


Stört die Schiene im Alltag?
Naja, nicht wirklich. Man muss sie ständig rausholen und reinigen, da hat man nicht immer so viel Lust darauf. Aber man gewöhnt sich wirklich sehr schnell an den Alltag mit der Schiene. Man hat immer einen kleinen Behälter bei sich, in den man die Schiene verstauen kann, solange man isst oder einen Kaffee / Tee trinkt - so geht sie nicht verloren. Wenn man so viele Tees wie ich trinkt, ist es vielleicht etwas nervig, sie ständig rausholen zu müssen, aber: Wer schön sein will, muss leiden! Nein Quatsch, es ist keine große Sache.


Sieht man es, wenn man die Schiene trägt?
Kaum. Außer, man schaut sehr genau hin. Die Zähne glänzen mit der Schiene schön, was ja auch ein toller Nebeneffekt ist, oder? ;) Ich habe ein Foto für euch gemacht, auf dem ich die Schiene trage:


Da ich sie jetzt neu gewechselt habe, sitzt sie noch nicht richtig und ist deshalb vor allem an den Rändern zu erkennen. Das legt sich aber mit der Zeit, da sie innerhalb von 10 - 14 Tagen perfekt passt. Außerdem läuft man ja nicht die ganze Zeit mit einem aufgerissenen Mund rum, also beim Sprechen oder Lachen erkennt man sie nochmal deutlich weniger.


Wann bist du mit der Behandlung fertig?
Im Moment trage ich ganz neu Schiene 8 von 14. Jede Schiene für ca. 10 - 14 Tage (im Moment 10 Tage). Ich werde ungefähr im Dezember fertig sein. Angefangen habe ich Ende Juni, das sind dann insgesamt etwa 6 Monate.


Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Blogpost etwas weiterhelfen. Wie bereits gesagt: Weitere Fragen könnt ihr mir sehr gerne in den Kommentaren stellen.

Der nächste Post zu dem Thema wird dann das Endergebnis sein - ich bin genauso gespannt wie ihr!

Bis zum nächsten Mal!

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